Die mobile Nutzung von Social Media rasant und muss gemessen werden
Innerhalb von nur einem Jahr ist die mobile Nutzung von Social Media stark gewachsen und der Trend hält weiter an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens comScore. Danach sind in den letzten 12 Monaten die Zugriffe per Smartphone und Tablet auf Facebook, Twitter & Co. in den EU5-Ländern – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien – um 44 Prozent angestiegen.
Einen noch stärkeren Zuwachs verzeichnete die Nutzungsfrequenz: Die Anzahl an Nutzern, die fast täglich Social-Media-Inhalte mobil aufrufen, stieg um 67 Prozent. Dabei rufen die meisten Nutzer die sozialen Netzwerke noch über den Webbrowser auf, Social-Media-Apps holen allerdings stark auf. Die Zahl der Personen, die solche Anwendungen genutzt haben, hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.
Bricht man die von comScore ermittelten Wachstumsraten auf einzelne Plattformen herunter, gewinnen vor allem Twitter und LinkedIn. Der Microblogging-Dienst konnte die Anzahl seiner mobilen Nutzer um 115 Prozent steigern, das Karrierenetzwerk sogar um 134 Prozent. Gemessen an den absoluten Nutzerzahlen, ist allerdings immer noch Facebook der Platzhirsch. Die Plattform hat laut ComScore in Europa insgesamt über 39 Mio. mobile Nutzer und vereint damit fast drei Viertel aller Zugriffe von unterwegs auf sich.
Die sozialen Netzwerke werden mobil primär zum Austausch mit Bekannten (73,6 Prozent) und zum Posten eigener Statusupdates verwendet (61,6 Prozent). Doch auch kommerzielle Social-Media-Auftritte erfreuen sich laut der Studie hoher Beliebtheit: 44,3 Prozent aller Nutzer lesen unterwegs Inhalte von Unternehmen, Marken oder Veranstaltungen. Damit sind Unternehmensauftritte beliebter als die Statusmeldungen von Prominenten (41,6 Prozent). Mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) haben außerdem bereits mobile Coupons oder Aktionen genutzt.
Doch was hat ein Unternehmen davon, wenn es diese Zugriffe nicht misst und daraus Schlüsse zieht? Bislang fehlte es häufig an geeigneten Instrumenten, um die Aktivitäten in den sozialen Netzen wirksam zu kontrollieren. Da das Motto „You can’t manage what you can’t measure” jedoch auch für den Bereich der mobilen Social-Media-Nutzung Gültigkeit besitzt, sind Lösungen wie Adobe SocialAnalytics erforderlich, die den Marketingverantwortlichen eine weitgehend automatisierte Erfolgskontrolle ermöglichen.
Als neues Modul der Adobe Digital Marketing Suite auf Basis von Omniture, die Echtzeit-Daten und Analysen zur Nutzung von Online-Inhalten liefert und damit eine kontinuierliche Optimierung von Kampagnen ermöglich, lassen sich damit nun auch beliebte Social-Media-Plattformen beobachten und messen. Darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und alle anderen Orte, an denen im Web über die eigene Marke diskutiert wird. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Bild einer Online-Kampagne und es lässt sich z.B. fundiert entscheiden, ob bestimmte Angebote wie z.B. ortsbezogene Coupons für einzelne Niederlassungen sinnvoll sind.







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