Trends 2012: Social Media steigert Markenbekanntheit
Unseren kleinen Überblick über die “Digital Marketing Trends 2012″ schließen wir mit der Marketing Trend Survey 2012 (PDF-Download) ab, die vom Marktforschungsunternehmen Zoomerang unter weltweit 939 Marketingverantwortlichen durchgeführt wurde. Ihre wichtigsten Erkenntnisse:
- 51% der Befragten planen für 2012 eine Aufstockung ihrer Marketingbudgets, 41% wollen das Vorjahresniveau halten und nur 8% gehen von einem Rückgang aus
- 60% wollen die Ausgaben für E-Mail-Marketing erhöhen, 55% im Bereich Social Media; 37% beim Mobile und Suchmaschinen-Marketing
- Rückgänge wird es beim Direktmarketing (28%) und bei den Messebeteiligungen (23%) geben
- Für 45% der Entscheider ist die Datenintegration 2012 die zentrale Herausforderung, 43% die fehlenden Ressourcen bzw. Mitarbeiter, für 40% das Content Management
- 68% wollen 2012 E-Mail-Marketing stärker mit Social Media integrieren, 44% mit mobilen Anwendungen, 17% mit der Suche
Für 64 % der befragten Marketingverantwortlichen ist die Steigerung der Bekanntheit einer Marke der wertvollste Effekt von Social-Media-Marketing. Der Aufbau und die Verbesserung von Kundenbeziehungen kommen in der Umfrage auf 48 %. Schlusslicht ist die Generierung von Umsatz mit 14 %. Kundenbindung spielt in allen drei Kanälen eine wichtige Rolle und ist sowohl beim E-Mail- als auch beim Mobile-Marketing das wichtigste Element.
Mit gezielten Werbemaßnahmen in sozialen Netzwerken – so die Studie – bekommen Marken eine Aufmerksamkeit, die man mit konventionellen Werbemaßnahmen nicht mehr auf diese Weise erzielen kann. Man darf aber als Unternehmen nicht dabei außer Acht lassen, dass man Kundenkontakte pflegen muss, um sie als Stammkunden gewinnen und behalten zu können. Dennoch geben 11 Prozent der Befragten an an, dass sie sich noch nicht im Klaren darüber sind, welchen Stellenwert Social-Media-Marketing hat und ob man ihm diesen überhaupt einräumen soll.
Hier würde eine Erfolgskontrolle mit Adobe SocialAnalytics vielleicht die notwendige Sicherheit geben. Denn damit lassen sich beliebte Social-Media-Plattformen beobachten, darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und alle anderen Orte, an denen im Web über eine Marke oder die Firma diskutiert wird. Anhand von zuvor festgelegten Keywords kann das „Sentiment“ bzw. die Stimmung im Netz gemessen werden. Durch die Verknüpfung von Daten aus der Webanalyse mit Adobe SiteCatalyst in einem einzigen Report, der aus aggregierten Daten besteht, können sehr viel exaktere Schlussfolgerungen gezogen werden. Geschäftskennzahlen wie Umsatzsteigerung oder Erhöhung des Markenwertes lassen sich ebenfalls in die Auswertung einbeziehen.
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