Teure Papierberge in Behörden müssen nicht sein
Wahnsinn. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” in seiner aktuellen Ausgabe meldet, werden in den Bundesministerien nach wie vor gewaltige Mengen Formulare und Akten in Papierform gewälzt. So benötigten die 16 Ressorts und ihre nachgeordneten Behörden im vergangenen Jahr insgesamt 6603 Tonnen Papier, was den Steuerzahler genau 6.542.510 Euro kostete.
Die größte Menge Papier bestellten die Mitarbeiter des Innenministeriums (1073 Tonnen) und das Finanzministerium mit 959 Tonnen. Besonders genügsam war dagegen das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit “nur” 30 Tonnen.
Wenn man bedenkt, dass nun schon seit bald 20 Jahren über das “papierlose Büro” geredet wird, sind das verblüffende Zahlen. Zumal es weltweit inzwischen zahlreiche Beispiele dafür gibt, wie die Verwaltung ihre Abläufe mit Hilfe von Adobe-Lösungen auf einen digitalen Workflow umstellen kann und damit Prozesse beschleunigt und den Bürgerservice verbessert. Und nicht zuletzt längerfristig erhebliche Summen an Geld spart. In Zeiten knapper Staatskassen sollte das doch ein Argument sein.






