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Information Rights Management ist unverzichtbar

von wm am 26.08.2010

Wer hat sich nicht schon mal nach dem Senden einer eMail mit Dokumentenanhang überlegt, ob das so klug war, weil der Empfänger sie ja auch an jemand anderes weiterleiten könnte“, fragte sich schon vor einiger Zeit der Analyst Martin Kuppinger, um einen Artikel zum Thema Information Rights Management (IRM) einzuleiten.

Dabei handelt es sich um einen engen Verwandten des so genannten Digital Rights Management (DRM), wie wir es von Musik- oder Filmdateien kennen. Während es beim DRM aber “nur” um den Schutz von Urheberrechten geht, soll IRM für den Schutz all jener digitalen Informationen sorgen, die wir produzieren und die nicht jeder haben sollte.

Für die Analysten von KuppingerCole  ist IRM ein wichtiger Teil des Risikomanagements von Unternehmen, denn es gehe dabei um den Schutz der missbräuchlichen Verwendung digitaler Informationen. Als einer der Kernpunkte jeder Compliance-Strategie – so die Empfehlung des Experten – sollten Firmen zu diesem Thema eine mehrstufige Strategie entwickeln. Diese reicht von der Festlegung von Leitlinien für den Umgang mit digitalen Informationen über die Umsetzung punktueller Lösungen bis zu einem durchgängigen IRM-Konzept über die Anwendungen verschiedener Hersteller hinweg.

Auch wenn die Realität der Produkte heute weit davon entfernt ist, die bestehenden Probleme lösen zu können, gilt aber doch eines: Wer sich heute nicht mit IRM beschäftigt, handelt grob fahrlässig“, schrieb Martin Kuppinger bereits im Jahr 2006.  Vor wenigen Tagen haben sich die Analysten wieder mit dem Thema befasst und Adobe LiveCycle ES2 Rights Management unter die Lupe genommen. Eine IRM-Lösung, mit der sich digitale Dokumente im PDF-Format heute wirksam schützen lassen. Ihr Experten-Urteil:

Mit LiveCycle ES2 Rights Management bietet Adobe eine der technisch interessantesten Lösungen im Bereich Information Rights Management an. Das Produkt besticht insbesondere durch den vergleichsweise einfachen Ansatz für das Management von Benutzern und Schlüsseln und durch die gute Nutzbarkeit in konkreten Anwendungen. Der Ansatz von Adobe, konkrete Lösungsszenarien in den Vordergrund zu stellen, ist dabei aus Sicht von KuppingerCole unbedingt empfehlenswert, weil sich damit die Einstiegshürden in das Thema IRM reduzieren lassen und ein unmittelbarer Nutzen aufgezeigt wird.

Bei den Lösungen im IRM-Markt ist Adobe mit LiveCycle ES2 Rights Management klar unter den führenden Lösungen einzuordnen. In Bezug auf die Anwendung in konkreten Anwendungsszenarien ist das Produkt nach Ansicht von KuppingerCole durch die Integration in die Adobe LiveCycle ES2 Suite sogar führend – und gerade das ist für die konkrete Nutzung wichtig.

IRM stellt aus Sicht von KuppingerCole eine der zentralen Funktionen für schlüssige, effiziente und durchgängige Konzepte der Informationssicherheit und damit ein Kernbaustein in jeder IT-Sicherheitsarchitektur dar“, mahnen die Analysten erneut in ihrem aktuellen Report. Ein Hinweis der ernst genommen werden sollte – bevor demnächst wieder einmal ungeschützte digitale Dokumente mit sensiblen Inhalten irgendwo landen, wo sie nicht hingehören, und dann die Aufregung groß ist.

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