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18.05.2012

Web Experience Management aus der Wolke

von wm

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende. So wurden unter anderem auf dem Adobe Digital Marketing Summit in London drei Erweiterungen der Lösung für das Web Experience Management (WEM) vorgestellt, die ab sofort verfügbar sind: Ein Cloud Service für die schnellere Erstellung und Abwicklung von digitalen Marketingkampagen, die gemeinsame E-Commerce-Anwendung mit hybris und Adobe CQ Social Communities. Hier einige Details dazu:

AdobeCloudManager 300x181 Web Experience Management aus der WolkeAdobe CQ 5.5 Cloud Manager

Die Software-as-a-Service-Anwendung ermöglicht Unternehmen den rascheren Start von digitalen Marketing-Aktionen. So lassen sich “aus der Wolke” schnell und einfach maßgeschneiderte Landing-Pages und Microsites erstellen, um bei zeitsensiblen Kampagnen sofort Leads und Sales zu generieren. Dabei können wahlweise Agenturen oder Provider mit dem Hosting und Management von Adobe CQ in der Cloud beauftragt werden. Aber auch die Nutzung des neuen, von Adobe selbst verwalteten und gehosteten Service “CQ Cloud” ist möglich. Mit dem Adobe CQ Cloud Manager können die Marketing- und eCommerce-Angebote in kürzester Frist über unterschiedliche Kanäle (z.B. Web, Mobile, Social) bereitgestellt werden, dabei ist auch bei großem Besucher-Traffic eine optimale Performance garantiert.

Adobe CQ 5.5 eCommerce

Mit dem neuen Modul Adobe CQ eCommerce können Marketing-Verantwortliche den gesamten Kaufprozess auf Webseiten, über mobile Geräte und Social Media-Kanäle optimieren und personalisierte Shopping-Erlebnisse anbieten. Durch die Integration mit den marktführenden Technologien von hybris werden die Adobe-Lösungen für das digitale Marketing um umfassende E-Commerce-Funktionen erweitert. Adobe und hybris verkaufen die integrierte Anwendung gemeinsam an Kunden weltweit. Bei der Implementierung können Kunden auf global vertretene Agentur- und Systemintegrationspartner zurückgreifen.

Adobe CQ Social Communities

Adobe CQ Social Communities (Factsheet, PDF-Download) verknüpft die Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder Corporate Blogs besser mit der eigenen Website, um so Kundenloyalität und Konversionsraten zu erhöhen. Informationen zum Kundenkontext aus sozialen Netzwerken lassen sich für die kundenspezifische Anpassung von Marketing-Angeboten nutzen, die über die Firmenwebseiten, mobile Webseiten und Apps gemacht werden. So können Unternehmen den Kunden auf ihren Webseiten mithilfe von CQ Social Communities beispielsweise eine Log-in-Möglichkeit für Facebook oder Twitter anbieten und ihnen dann auf Basis der Profilinformationen angepasste und spezifische Inhalte zur Verfügung stellen.

Über die Nutzung weiterer Daten aus Quellen wie CRM-Systemen lässt sich das Bild des Kunden zusätzlich verfeinern. Durch die Integration von Social-Plugins wie dem „Like“-Button in CQ Social Communities können Marketingverantwortliche die Verbindung zwischen ihren Angeboten und Social Networks weiter ausbauen. Anbieter haben außerdem die Möglichkeit, ihren Kunden relevante Zusatzinformationen zur Verfügung zu stellen. Wie zum Beispiel, welche Freunde über soziale Netzwerke mitteilten, bestimmte Produkte dieses Unternehmens ebenfalls gekauft zu haben.

16.05.2012

Tablet-Boom: Jetzt mobile Websites optimieren

von wm

Tablet-PCs werden voraussichtlich schon Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen als Smartphones. Zudem empfinden Anwender das Web-Erlebnis auf Tablets fast ebenso so überzeugend wie jenes auf Desktop-Geräten. Dies geht aus den Erkenntnissen des neuen Digital Index-Reports hervor, den Adobe gestern in London vorgestellt hat. In der Studie wurde weltweit untersucht, inwieweit Webseiten-Traffic und -Nutzung sich unterscheiden, je nachdem, ob der Besucher ein Tablet, ein Smartphone oder einen Desktop-Rechner nutzt.

tablet Tablet Boom: Jetzt mobile Websites optimierenDie Ergebnisse unterstreichen, dass Tablets sich in vielerlei Hinsicht deutlich von Smartphones unterscheiden. Während Apps sich längst als wichtiger und wertvoller Bestandteil einer mobilen Strategie erwiesen haben, sind Unternehmen gut beraten, angesichts der wachsenden und kaufkräftigen Gruppe der Tablet-Besitzer jetzt in die Optimierung ihrer mobilen Webseiten zu investieren.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Der Anteil von Webseiten-Besuchen über Tablets ist in den zwei Jahren seit der Markteinführung zehn Mal schneller gewachsen als der über Smartphones, im vergangenen Jahr betrug der Anstieg mehr als 300 Prozent. Diese rasante Steigerung beruht sowohl auf dem immer stärkeren Absatz von Tablets als auch auf der überproportional großen Zahl von Webseiten-Besuchen via Tablets im Vergleich zu Smartphones.
  • Tablet-Geräte werden bis Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen als Smartphones und im Jahr 2014 zehn Prozent des gesamten Web-Traffics ausmachen.
  • Obwohl die Nutzer das Web-Erlebnis auf Tablets fast ebenso überzeugend empfinden wie jenes auf Desktop-Geräten, besuchen sie Webseiten über PCs drei Mal so häufig wie über Tablets.

Während viele Unternehmen ihre digitalen Angebote im Zuge einer Mobile-Strategie überprüfen, entwickeln sich Tablets zum Gerät der Wahl für die Anwender“, sagt Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager, Adobe Digital Marketing Business. „Verantwortliche für digitales Marketing sind daher gut beraten, auf eine Mobile First-Strategie zu setzen und ihren digitalen Inhalte sowie ihre Marketing-Aktivitäten im Hinblick auf Tablets zu optimieren, da Nutzer dies immer stärker verlangen.“

Die aktuelle Studie erweitert die Erkenntnisse der vorausgegangenen Digital Index-Untersuchung vom Januar 2012, die gezeigt hat, dass Tablet-Nutzer 2011 mehr pro Einkauf ausgegeben haben als andere Online-Kunden und damit den großen Wert von Tablet-Nutzern für Händler und Anbieter belegen konnte. Für die Studie wurden insgesamt mehr als 23 Milliarden Webseiten-Besuche von 325 Unternehmen aus Nordamerika, Europa (Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien) und Asien (China, Indien, Südkorea, Neuseeland, Singapur, Taiwan und Thailand) ausgewertet.




 Tablet Boom: Jetzt mobile Websites optimieren

15.05.2012

#AdobeSummit Twitterwall live aus London

von wm

Gleich beginnt das zweitägige Hauptprogramm des Adobe Digital Marketing Summit in London. Da der für 10.30 Uhr angekündigte Livestream der Eröffnungsveranstaltung aus technischen Gründen leider nicht möglich ist, bleibt nur die Twitterwall um den Verlauf des Gipfels zu verfolgen.

14.05.2012

Digital Marketing Summit in London: Livestream von der Eröffnung

von wm

Aktualisierung 15.5. 10.20 Uhr: Due to circumstances outside our control, the Wi-Fi connectivity at Summit is not performing as expected. For that reason, we have taken the decision to postpone the live streaming of the opening general session. The session is being recorded and will be available to watch in a few days after the event.  Sorry for any inconvenience caused. SCHADE.

Wer morgen und übermorgen nicht persönlich auf dem Adobe Digital Marketing Summit in London ist, kann immerhin den Livestream der Eröffnungsveranstaltung verfolgen. Er beginnt am 15.5. vormittags um 10.30 Uhr. Da die Übertragungskapazitäten begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

emea summit live stream 760x200 Digital Marketing Summit in London: Livestream von der Eröffnung

Bisher fand die Veranstaltung bereits fünfmal als Omniture-Summit statt. Diesmal hat sie nicht nur ein neues Label, sondern deckt auch erstmals in Europa komplett alle Module der Adobe Digital Marketing Suite ab. 1700 Anmeldungen aus 37 Ländern liegen vor, 60 Prozent der TeilnehmerInnen zählen zum Top-Management. Sie werden Vorträge von über 20 führenden Marketing-Experten hören und in den Sessions werden 30 Kundenbeispiele vorgestellt – darunter von UBS, E.ON, La Redoute, SBB, Phonak und Philips.

Neu bei diesem Summit ist auch, dass sich die Zahl der teilnehmenden Adobe-Partner gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hat. Dabei sind u.a. Sapient Nitro, MRM, Razorfish, Accenture, Deloitte, Valtech und PWC. Über 70 Journalisten und Analysten haben sich ebenfalls angemeldet. Eines der zentralen Themen wird ePrivacy sein, denn am 26.5. ist die Deadline für die Umsetzung der “EU ePrivacy Directive” in nationales Recht. Unter anderem gibt es deshalb spezielle Sessions mit MeMe Rasmussen, John Joliffe and Wade Sherman zu diesem Thema. Es wird also spannend und die rund zweistündige Keynote sollte man auch deshalb nicht versäumen. Am Besten gleich für den Live-Stream anmelden, sonst sind die limitierten Plätze weg.

14.05.2012

Social Media: Es mangelt auch an der Erfolgsmessung

von wm

Nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen glauben, mit Social Media ihr Geschäftsergebnis verbessern zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Turning buzz into gold” (PDF-Download) der Unternehmensberatung McKinsey & Company. 70 Prozent der großen und mittleren Firmen messen danach Social Media zwar eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest, Twitter und Co.

mckinsey wertschöpfungskette Social Media: Es mangelt auch an der Erfolgsmessung

Hauptgrund für diese Diskrepanz: Der Einsatz sozialer Netze ist derzeit meist auf das Marketing beschränkt, wodurch viele andere Chancen ungenutzt bleiben. Laut der Studie von McKinsey & Company, die den wirtschaftlichen Wert und die Nutzung sozialer Netzwerke, Bewertungsplattformen, Wikis, Blogs und Microblogs aus Unternehmenssicht analysiert und dazu 200 der größten deutschen Unternehmen befragt hat, glauben nur fünf Prozent der Firmen, dass sie das volle Potenzial der sozialen Medien bereits ausschöpfen. Nur in fünf Prozent der Unternehmen – so die Studie – werden die sozialen Netze über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg eingesetzt und systematisch mit den übrigen Geschäftsprozessen verzahnt.

Während 70 Prozent der Unternehmen Social Media als Marketinginstrument nutzen, setzen es nur knapp die Hälfte in der externen Kommunikation, zu Vertriebszwecken, in der Produktentwicklung oder im Kundenservice ein. Damit nicht genug: „Die Nutzung von Xing, LinkedIn, Facebook oder Twitter für Sichten und Rekrutieren von Talenten ist in gerade einmal einem Drittel der Unternehmen bereits Praxis“, so die Studie. Dies sei umso bemerkenswerter, als der Nutzen dieser Instrumente von den Befragten deutlich höher eingeschätzt werde als der von reinen Marketinganwendungen. Das kleinste Anwendungsfeld für soziale Medien bildet derzeit der interne Wissensaustausch: Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen fördert die Kommunikation unter den Mitarbeitern mit Wikis, Blogs oder fachlichen Diskussionsforen.

Eine Ursache für den zaghaften Umgang mit Social Media ist nach Meinung der Consultants die Scheu vor den Risiken: „Der negative Effekt sogenannter Shitstorms wird aber überbewertet“, so McKinsey. Wer mit diesen Empörungswellen richtig umgehe, trage keinen nachhaltigen Schaden davon. 60 Prozent der Unternehmen sehen sich zudem laut der Studie nicht in der Lage, den Effekt von Social Media adäquat zu messen. Angesichts von Tools wie der Adobe Digital Marketing Suite mit ihrem Modul SocialAnalytics kann dies allerdings kein Argument sein.

Den Return on Investment ihrer Aktivitäten messen sogar nur 20 Prozent der Unternehmen“, konstatiert die Studie. Sie empfiehlt ein dreistufiges Messverfahren für Social Media: Basis ist eine Scorecard, welche die Reichweite der eigenen Beiträge, das User-Engagement und die Stimmungslage der Diskussionen misst. Der Wert von Social-Media-Kampagnen und -Plattformen wird anhand von Business Cases ermittelt. Schließlich steht mit den Social Media Gross Rating Points (GRP) eine einheitliche Messgröße für die Social Media Performance zur Verfügung. Dazu hat McKinsey die von traditionellen Medien bekannten GRPs entsprechend adaptiert und eine Metrik geschaffen, die den Einfluss sozialer Medien auf den Geschäftserfolg abbildet.

 

 

11.05.2012

Welch ein ROI: “Für jeden Dollar, den wir investieren, fließen 18 Dollar an uns zurück”

von wm

Ärger in der australischen Landesgesellschaft des weltweit agierenden Mobilfunkkonzerns Vodafone. „Wir stellten fest, dass in unserem E-Commerce-Kanal ein Zenit erreicht war: Der Absatz ließ nach und es wurde immer teurer, Traffic zu unserer Website zu lenken”, erinnert sich James Barton, Online-Innovation bei Vodafone Australia. Ein Szenario, das viele erfolgreiche Unternehmen kennen. Irgenwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und alle Potenziale sind ausgeschöpft.

vodafone Welch ein ROI: Für jeden Dollar, den wir investieren, fließen 18 Dollar an uns zurückWirklich? Bei Vodafone in Australien sorgte ein sofortiger Zugriff auf leistungsfähige Analysen zu Webtraffic und Kundenverhalten für Abhilfe. Denn damit erschloss sich im Detail, wie Kunden mit der Website interagieren – und weshalb begonnene Einkäufe nicht abgeschlossen werden. Möglich wurde das durch die Adobe Digital Marketing Suite (DMS), die Erfassung und Analyse aller Online- und Offline-Kundenaktivitäten einfach und effizient macht.

Anhand dieser exakten Datenbasis startete Vodafone Australia eine umfassende Re-Marketing-Kampagne, um so entgangene Absatzchancen zurückzugewinnen und die Kundentreue zu verbessern. Der Erfolg spricht für sich: Abgebrochene Bestellungen wurden durch Nachfass-Mails doch noch zu Abschlüssen, der Online-Umsatz gesteigert und die Akquisekosten gesenkt.

Die Adobe DMS spielte bei der Neugestaltung der Online-Marketing-Strategie eine zentrale Rolle, wie James Barton eindrucksvoll bestätigt: „Jetzt, da uns verwertbare Echtzeitdaten aus Online- und Offline-Quellen jederzeit zur Verfügung stehen, fließen für jeden Dollar, den wir investieren, 18 Dollar an uns zurück.”

10.05.2012

Adobe: Ein Schuster, der seine eigenen Schuhe trägt

von wm

Auf der Adobe Catch the Digital Wave-Tour, die heute in Köln ihren Abschluss findet, hat eine Zahl regelmässig für Aufsehen gesorgt: In diesem Jahr fließen bereits 74 Prozent des gesamten weltweiten Marketing-Budgets von Adobe in die digitalen Kanäle. Im Durchschnitt der US-Unternehmen sind es nur 13 %. Und über die Website www.adobe.com wird mit ca. 100 Produkten heute pro Jahr ein Umsatz von ca. 500 Mio. Dollar erwirtschaftet. Wie geht das?

adobe com 300x150 Adobe: Ein Schuster, der seine eigenen Schuhe trägtDer Schuster, so der Volksmund, trägt bekanntlich die schlechtesten Schuhe. Denn die guten Exemplare gehen ja an die Kunden, die dafür bezahlen. Da hat es Adobe als führender Softwareanbieter einfacher. Programme und Lösungen kann man sowohl verkaufen, als auch ohne Verlust im eigenen Haus einsetzen. In den letzten Monaten wurde Adobe.com und auch Adobe.de umgebaut und auf die hauseigenen neuen Produkte umgestellt: Adobe CQ5 WCM steckt heute hinter der Website, mit den Modulen der Digital Marketing Suite wird die laufende Optimierung vorgenommen.

Das Ziel lautete, Adobe.com in eine inhaltsbasierte E-Commerce-Plattform zu verwandeln, ohne dabei die ansprechende Benutzererfahrung und intuitiven Steuerelemente aufzugeben, die Websitebesucher hier erwarten. Das ist für 80 Millionen Besuche pro Woche (!) nach 2 Monaten mit 35 Einzeltests prächtig gelungen. „Wir ziehen schon seit jeher große Besucherströme an. Mithilfe der Adobe Digital Marketing Suite haben wir aber festgestellt, dass unsere Konversions- und Abbruchraten nicht so sind, wie wir sie gerne hätten“, beschreibt Darin Archer, Senior Manager E-Commerce bei Adobe, den Ausgangspunkt.

Der hat sich inzwischen radikal verändert: Zusätzlich zur Verdopplung der Klickraten konnte das Website-Team eine Verbesserung des RPV (Revenue per Visit) um 16% feststellen. In Deutschland war gar eine Steigerung von 45% beim RPV zu verzeichnen – mit einer altbekannten Verkaufsanpreisung. Seit das Unternehmen die Adobe Digital Marketing Suite in seine Marketingaktivitäten in Nordamerika eingebunden hat, ist außerdem eine Steigerung der Konversionsrate von 2,9% auf 4,9% in den digitalen Kanälen zu beobachten – eine Zunahme um insgesamt 69%. Eine Case Study in eigener Sache (PDF-Download) beschreibt die Details.

09.05.2012

Studie: Mobilfunknutzer wollen gefunden werden

von wm

Die jährliche Mobile-Life-Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS, in der die Mobiltelefonnutzung von 48.000 Menschen in 58 Ländern untersucht wird, hat in diesem Jahr einige erstaunliche Ergebnisse gebracht. So weiß danach die Mehrheit der Handybesitzer heute bereits den Wert, den die Übermittlung ihrer Standortdaten für die Nutzung zahlreicher Angebote (“Location Based Services“) bietet, durchaus zu schätzen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zeigen allerdings auch, dass sich die Nutzung von Diensten und Apps regionsabhängig stark unterscheidet.

Fast ein Fünftel (19 Prozent) der sechs Milliarden Mobiltelefonnutzer auf der Welt nutzen laut der Studie bereits standortbezogene Dienste. In Deutschland sind es derzeit bereits 31 Prozent. Die Navigation mit Karten und GPS ist zurzeit der Hauptgrund für den Anstieg der Nutzung in Deutschland. 56 Prozent gaben dies hierzulande an. Aber auch an weiteren Funktionen wächst das Interesse. 13 Prozent der aktuellen Nutzer sozialer Netzwerke in Deutschland melden sich über Plattformen wie Foursquare oder Facebook Places an.

Die Nutzer von Location Based Services (LBS) nutzen diese verstärkt für soziale Kontakte, weltweit sucht ein Fünftel (22 Prozent) damit Freunde in der Nähe. In Deutschland ist dies noch deutlich weniger verbreitet, nur neun Prozent der LBS-Nutzer machen sich diese Funktion zunutze. Etwa jeder Dritte verwendet die Technologie, um Restaurants und Unterhaltungsangebote in der Nähe zu finden (31 Prozent) oder die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel abzurufen (34 Prozent). Bisher nutzen acht Prozent die Möglichkeit, über standortbezogene Dienste ein Taxi zu bestellen.

LBS Studie: Mobilfunknutzer wollen gefunden werden

Versierte Nutzer von standortbezogenen Diensten haben auch erkannt, dass es ihnen Vorteile bringt, Standortinformationen an Marken und Einzelhändler zu übermitteln. Immerhin einer von zehn Nutzern in Deutschland teilt deshalb seinen aktuellen Aufenthaltsort für ein Schnäppchen oder Angebot mit. Neben den aktuellen LBS-Nutzern beurteilt ein Drittel aller Menschen weltweit (33 Prozent) und gar 42 Prozent in Deutschland, die mobile Gutscheine nutzen oder gerne nutzen würden, Angebote von Geschäften in der Nähe äußerst positiv. Ein Achtel der deutschen Mobiltelefonnutzer (elf Prozent) gab an, mobile Werbung für interessant zu halten, wenn Angebote in der Nähe des aktuellen Standorts angeboten werden.

Zwar hat die Studie eine steigende Bereitschaft zur Nutzung standortbezogener Dienste ergeben, allerdings sind die Gründe für deren Nutzung in den verschiedenen Märkten unterschiedlich. Anwender in Lateinamerika nutzen die Funktion hauptsächlich, um Freunde zu finden. 39 Prozent der Nutzer dort gaben diesen Grund für die Nutzung an, während es in Deutschland und Nordamerika nur 9 Prozent waren. Im Vergleich zu Deutschland ist sie in Europa mit 20 Prozent deutlich höher.

Auch die Nutzung standortbezogener Apps unterscheidet sich weltweit stark. In den technologisch gesättigten Märkten der hochentwickelten asiatischen Länder nutzen 36 Prozent der Anwender standortbezogene Dienste, um Restaurants und Unterhaltungsangebote in der Nähe zu suchen. In China nutzen hingegen nur 17 Prozent der LBS-Nutzer die Dienste zur Suche nach Ausgehmöglichkeiten, während Deutschland mit 31 Prozent im Ländervergleich sehr weit vorn liegt. Diese regionalen Unterschiede unterstreichen die Bedeutung einer gezielten Strategie für das Marketing standortbezogener Dienste.

Die Kombination aus Zeit und Kontext, um Menschen dann zu einem Angebot zu leiten, wenn sie es leicht einlösen können, ist ein leistungsstarkes Tool, mit dem Marketingexperten präzise Targeting-Ziele entwickeln können. Diese Art von Personalisierung, die sich beispielsweise mit der Adobe-Lösung für das Web Experience Management (WEM) relativ leicht umsetzen lässt, bietet Marketing-Experten künftig beispiellose Möglichkeiten für Kundenbindung oder Targeting. Allerdings muss dies entsprechend den Kontaktvorlieben der Nutzer in den jeweiligen Märkten erfolgen, um Aufdringlichkeit zu vermeiden. Wenn die Marken es jedoch richtig machen, können sie mit Hilfe von LBS-Angeboten große Erfolge bei Markenbindung, Kundentreue und Verkauf verzeichnen.

08.05.2012

Digital Marketing Summit in London mit Arianna Huffington

von wm
taxi 300x225 Digital Marketing Summit in London mit Arianna Huffington

Taxiwerbung von Adobe in London

Bigger, better, Adobe: Die Europa-Ausgabe des Digital Marketing Summit 2012 findet am 15./16. Mai 2012 in der Olympiametropole London statt. Das führende europäische Event für Digital Marketing war bereits 2011 ein echtes Highlight. Dieses Jahr wird noch einmal kräftig draufgesattelt: Auf die Teilnehmer warten 7 Tracks mit 40 erstklassigen Workshops, Keynotes und Diskussionsrunden.

Gemeinsam wird hier diskutiert, wie digitale Erlebnisse künftig besser organisiert, gemessen und optimiert werden können. Ein zentrales Thema auch für das von Keynote-Sprecherin Arianna Huffington gegründete Online-Magazin Huffington-Post, das derzeit auf weltweitem Expansionskurs ist und in den USA mit 97 Millionen monatlichen Nutzern etliche etablierte Nachrichten-Angebote inzwischen weit hinter sich gelassen hat. Wie sie das geschafft hat, wird Arianna Huffington in London erläutern.

Das Gipfeltreffen ist eine perfekte Gelegenheit, Kontakte zu führenden Experten für Digital Marketing in Europa zu knüpfen und Best Practices auszutauschen. Über 20 führende Marken berichten über ihre Erfahrungen mit der Adobe Digital Marketing Suite. Und die Summit-Teilnehmer erleben erstmals in Europa des gesamte Adobe-Digital Marketing-Portfolio unter einem Dach: Omniture, Efficient Frontier, Day Software, Scene7, Demdex und Auditude – alle sind dabei. Unter neuem Namen und mit vielen neuen Features. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf den Online-Marketing-Gipfel:

07.05.2012

Umfrage: Warum eigentlich digitales Marketing?

von wm

Wir schreiben hier im Blog viel über Digital Marketing und wie man seinen Erfolg messen kann. Dazu sind allerdings Kennzahlen, so genannte Key Performance Indicators (KPIs), notwendig. Und um die festlegen zu können, muss man erst einmal seine Digital-Marketing-Ziele definieren. Die Fachgruppe Agenturen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. interessierte sich auch dafür und führte eine Umfrage unter über 100 deutschen Agenturen zu diesem Thema durch. Das Ergebnis erstaunt nicht wirklich, denn es sind die klassischen Marketingziele, die nun auch auf digitalem Weg erreicht werden sollen.

Laut der BVDW-Umfrage setzen Agenturen digitale Marketing-Maßnahmen häufig zur Neukundengewinnung (86 Prozent), Markenführung und Branding (79 Prozent) sowie Vertriebsunterstützung (77 Prozent) ein. Als weitere häufig angegebene Ziele folgen Kundenbindung/CRM (64 Prozent) und Kundenbetreuung/Support (50 Prozent). Für die Pressearbeit (26 Prozent), das Personalmarketing (24 Prozent) und die Marktforschung (22 Prozent) spielt digitales Marketing demnach noch eine eher geringe Rolle.

agenturen 01 Umfrage: Warum eigentlich digitales Marketing?Die befragten Agenturen sind in sämtlichen Tätigkeitsfeldern breit vertreten. Dabei setzen die Agenturen am aktivsten digitale Maßnahmen im Bereich Social Media Marketing (89 Prozent) und Performance Marketing (77 Prozent) für ihre Kunden um. Zu den weiteren Maßnahmen der Agenturen für Unternehmen zählen E-Commerce (74 Prozent), Mobile Marketing (73 Prozent) und E-Mail-Marketing (62 Prozent).